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Foto von Cornelius Lewenberg

Cornelius Lewenberg

Sänger 

Don Fernando, Minister

Der Bariton studierte Gesang in Karlsruhe bei Friedemann Röhligo und in Zürich bei Markus Eiche. 2012 war er als El Cimarron in Henzes gleichnamigem Werk in Reutlingen, 2012/2013 am Staatstheater Darmstadt in Rihms JAKOB LENZ, in Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM in England, 2014 bei den Fontane-Festspielen in Neuruppin und den Rossini-Festspielen in Bad Wildbad zu erleben. 2015/2016 gastierte er am Nationaltheater Mannheim. Lewenberg war Stipendiat des Richard Wagner Verbands Karlsruhe, der Studienstiftung des deutschen Volkes und ist Träger des Musikförderpreises des Kulturfonds Baden sowie Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Lewenberg festes Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater. Im August wird er als Il Conte in Mozarts LE NOZZE DI FIGARO in Bad Orb zu hören sein und im Herbst Schuberts „Winterreise“ in Wien und England singen.

Bryan Boyce

 

Don Pizarro, Gouverneur eines Staatsgefängnisses

Foto von Sebastian Kroggel

Sebastian Kroggel

Sänger 

Don Pizarro, Gouverneur eines Staatsgefängnisses

Der Bassbariton studierte Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Sein erstes Engagement führte ihn 2008 auf Einladung von Brigitte Fassbaender an das Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er bis 2012 als festes Ensemblemitglied engagiert war. Meisterkurse bei Deborah Polaski, Brigitte Fassbaender und eine intensive Zusammenarbeit mit Falk Struckmann rundeten seine sängerische Ausbildung ab. Seit 2012 ist Kroggel Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater, wo er u. a. mit der Titelpartie von DIE HOCHZEIT DES FIGARO und Baculus in DER WILDSCHÜTZ debütierte. Ferner trat er hier als Nick Shadow in THE RAKE’S PROGRESS und als Il Ré in AIDA bei den SCHLOSSFESTSPIELEN SCHWERIN 2016 in Erscheinung. Gastengagements führten ihn an die Theater Regensburg und Nordhausen, das Staatstheater Kassel sowie an die Berliner Staatsoper. Kroggel arbeitete mit Dirigenten wie Georg Fritzsch, Sascha Goetzel, Nicoloas Milton, Christoph Poppen, Patrik Ringborg und Alexander Rumpf sowie mit namhaften Regisseuren, darunter Laurence Dale, Brigitte Fassbaender, Gregor Horres, Axel Köhler und Georg Rootering. Zuletzt war er in Schwerin u. a. Hobson (PETER GRIMES), Simon Stride (JEKYLL & HYDE), Raphael (Haydns Oratorium DIE SCHÖPFUNG) und in mehreren Rollen in NEUES VOM TAGE auf der Schweriner Bühne sehen. In der Spielzeit 2018/2019 wird er in der Oper ANDRÉ CHÉNIER die Partie des Roucher singen.

Marco Jentzsch

 

Florestan, ein Gefangener

Stephan Heim

 

Florestan, ein Gefangener

Foto von Karen Leiber

Karen Leiber

Sängerin 

Leonore, seine Gemahlin, unter dem Namen "Fidelio"

Die Sopranistin Karen Leiber ist im Fach der großen dramatischen Opernheldinnen des 19. und 20. Jahrhunderts zu Hause und hat sich insbesondere als Wagnerinterpretin einen Namen gemacht. Sie debütierte an der Seite von Klaus Florian Vogt als Sieglinde. Am Staatstheater Nürnberg war sie als Brangäne zu erleben, und ihre Kundry wurde von der Presse mit der jungen Waltraud Meier verglichen. Als Elsa, Venus und Kundry war sie an zahlreichen Opernhäusern zu erleben. Zu ihrem vielseitigen Repertoire zählen u. a. Puccinis Titelheldinnen Tosca und Cio-Cio San (MADAMA BUTTERFLY), Beethovens Leonore (FIDELIO), Strauss’ Salome, Verdis Desdemona und Lady Macbeth sowie Bergs Marie (WOZZECK), aber auch die großen Operetten-Diven Hanna Glawari, Saffi, Lisa (DAS LAND DES LÄCHELNS) und Rosalinde (DIE FLEDERMAUS). Internationale mediale Aufmerksamkeit erhielten auch ihre Porträts der Meyerbeer-Heroinen Sélika (L’AFRICAINE) und Valentine (LES HUGUENOTS). Wiederholt gastierte die Sopranistin an der Opéra National du Rhin in Straßburg, an den Staatstheatern von Nürnberg, Braunschweig und Mainz (eine vielbeachtete Interpretation von Verdis Lady Macbeth in der Regie von Tatjana Gürbaca) sowie am Theater Würzburg. Internationale Engagements führten die Künstlerin ans Athénée Théâtre in Paris, an die Bunka Kaikan in Tokio, ans Athener Megaron sowie an die Opernhäuser von Linz, Lausanne und Poznán. Karen Leiber musizierte mit Dirigenten wie Enrico Calesso, Marko Letonja, Günther Neuhold und Rolf Reuter und arbeitete mit Regisseuren und Regisseurinnen wie Götz Friedrich, Peter Konwitschny, Tatjana Gürbaca, Alexander von Pfeil, Hermann Schneider und David McVicar zusammen. Bereits in der Spielzeit 2015/2016 wurde Karen Leiber in der Titelpartie von Strauss’ SALOME am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin bejubelt. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist sie festes Mitglied des Schweriner Opernensembles und war zuletzt als Desdemona in Verdis OTELLO und als Laura in Hindemiths NEUES VOM TAGE zu erleben. In der Spielzeit 2018/2019 wird sie u. a. als Josepha Vogelhuber in der Operette IM WEISSEN RÖSSL sowie als Maddalena in ANDRÉ CHÉNIER auf der Bühne des Staatstheaters stehen. In Lübeck singt sie in Verdis REQUIEM und im Staatstheater Rheinland-Pfalz Lieder von Victor Ullmann.

Foto von Erica Eloff

Erica Eloff

 

Leonore, seine Gemahlin, unter dem Namen "Fidelio"

Die südafrikanische Sopranistin Erica Eloff gehört zu den international gefragtesten Sängerinnen ihres Fachs und ist vor allem im angelsächsischen Raum in Oper und Konzert sehr aktiv. Ihr umfangreiches Rollenrepertoire umfasst die Partien Erste Dame und Königin der Nacht (DIE ZAUBERFLÖTE), Fiordiligi und Despina (COSÌ FAN TUTTE), Violetta (LA TRAVIATA), Tatjana (EUGEN ONEGIN), Blumenmädchen (PARSIFAL), Giovanna (ERNANI), Chloë (GRUTA DE NINFAS), Ottone (GRISELDA), Galatea (ACIS UND GALATEA), Meleagro (ATALANTA), Euridice (ORFEO ED EURIDICE), Ilia (IDOMENEO), Donna Anna (DON GIOVANNI), Kate Pinkerton (MADAMA BUTTERFLY), Dido und Belinda (DIDO AND AENEAS) und Farnaspe (ADRIANO IN SIRIA). In Großbritannien arbeitete sie unter anderem mit dem City of Birmingham Orchestra, der Garsington Opera, der Bury Court Opera, der Cambridge Händel Opera und der Opera North zusammen. Gastspiele führten sie zu den Düsseldorfer Festspielen, der NWU Opera in Südafrika und der WOWSA Opera Pretoria. In der Saison 2017/2018 kehrte sie an das Theater Lübeck als Königin der Nacht (DIE ZAUBERFLÖTE) zurück, setzt ihre Zusammenarbeit mit der Opera Settecento für zahlreiche Konzerte fort und macht mit dem Ensemble „The Hanover Band“ mit Händels DER MESSIAS eine Weihnachtstournee durch Großbritannien. Als Preisträgerin des Londoner Händel-Gesangswettbewerbs arbeitete Erica Eloff mehrfach mit Laurence Cummings und den London Handel Players zusammen, unter anderem auch in DER MESSIAS. Als Verfechterin zeitgenössischer Musik hat die Künstlerin Uraufführungen von Werken argentinischer, britischer und südafrikanischer Komponisten gesungen, darunter Werke, die James Wilding und Hannes Taljaard für sie komponiert haben.

Guido Jentjens

 

Rocco, Kerkermeister

Ralf Lucas

 

Rocco, Kerkermeister

Foto von Katrin Hübner

Katrin Hübner

Sängerin 

Marzelline, seine Tochter

Die Sopranistin stammt aus Borna bei Leipzig und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig sowie an der Hochschule der Künste Berlin bei Julie Kaufmann. Noch während ihres Studiums debütierte sie an der Komischen Oper Berlin in Harry Kupfers Inszenierung von Brittens THE TURN OF THE SCREW mit der Partie der Flora. Im Schlosstheater Rheinsberg sang sie erfolgreich den Amor in Glucks PARIS UND HELENA. Seit vielen Jahren gehört sie dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters an, wo sie bislang in vielen Sopranpartien zu erleben war (u. a. als Gretel, Zerlina, Ännchen, Adele, Morgana in ALCINA, als 1. Elfe in RUSALKA und als Anne in THE RAKE’S PROGRESS). Unter anderem für ihre herausragende Darstellung der Titelpartie in DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK wurde sie 2010 mit dem „Conrad-Ekhof-Preis“ ausgezeichnet. Sie war u. a. als Eliza in MY FAIR LADY, Maria in WEST SIDE STORY bei den SCHWERINER SCHLOSSFESTSPIELEN 2017 und als Gretel in HÄNSEL UND GRETEL zu erleben. Zurzeit steht sie auch als Ottilie in der Operette IM WEISSEN RÖSSL in Schwerin auf der Bühne.

Anna Rabe

 

Marzelline, seine Tochter

Sven Hjörleifsson

 

Jaquino, Pförtner

Foto von Paul Kroeger

Paul Kroeger

Sänger - Tenor 

Jaquino, Pförtner

Der junge texanische Tenor Paul Kroeger trat bereits während seines Studiums an der Southern Methodist University in Dallas, Texas in zahlreichen Opernproduktionen auf. Er absolvierte sein Erststudium im Mai 2013 summa cum laude; weitere Studien führten ihn an die University of Colorado in Boulder, wo er 2015 seinen Master-Abschluss machte. Er war während seiner Studienzeit in Colorado Finalist bei mehreren Wettbewerben und konnte weitere Opernerfahrung sammeln. So sang er im Rahmen von Hochschulaufführungen unter anderem die Titelpartien in ORPHEUS IN DER UNTERWELT von Jacques Offenbach und in ALBERT HERRING von Benjamin Britten. Als Gastsolist trat Paul Kroeger bei der Seagle Music Colony in Schroon Lake, New York auf, wo er als Lindoro in „L'ITALIANA IN ALGERI“ und Almaviva in „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“ sowie als Thénardier in „LES MISERABLES“ zu hören war. Es folgte ein Engagement wieder als Almaviva an der Louisiana Opera in Monroe, Louisiana. Nach seinem Deutschland Debüt im Thüringer Opernstudio, wo er in vielen Konzerten und Partien am Theater Erfurt, Theater Nordhausen und Theater Gera zu erleben war, wechselte er in der Spielzeit 2017/18 ins feste Ensemble des Landestheater Coburg, gastierte aber weiterhin am Theater Gera. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Paul Kroeger festes Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater.