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Künstlerischer und architektonischer Leuchtturm im Norden

Das Mecklenburgische Staatstheater gehört zu den großen traditionsreichen Bühnen im norddeutschen Raum. Der historische Theaterbau am Alten Garten ist die Hauptspielstätte und bereichert wunderbar das herrliche, architektonisch einmalige Ensemble aus Schweriner Schloss und Staatlichem Museum, dessen Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO beantragt ist.

Musiktheater, Schauspiel, Ballett, die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, die niederdeutsche Fritz-Reuter-Bühne und das Junge Staatstheater Parchim vereint das Mecklenburgische Staatstheater zu einem künstlerischen Leuchtturm in der kleinen, aber feinen Landeshauptstadt und in Parchim, der jährlich Besucher aus der Region und auch ein überregionales Publikum anzieht. Für internationales Aufsehen sorgen die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN, die jeweils ab Juni in dem unübertroffenen Architektur-Ensemble vis-à-vis des Schlosses zu erleben sind und zugleich den künstlerischen wie touristischen Höhepunkt des Sommers bilden.

Das 1886 erbaute Theater in Schwerin wurde in den vergangenen Jahren umfangreich restauriert. Eine neue Bühnentechnik ermöglicht seitdem auch technisch aufwändige Inszenierungen. Im Zuschauerraum des Großen Hauses bieten neue, bequeme Theatersessel rund 600 Besuchern einen angenehmen Sitzkomfort. Das Parkettfoyer hat seinen ursprünglichen repräsentativen Charakter zurückerhalten und wird nun als „Galerie im Theater“ für spannende sowie abwechslungsreiche Ausstellungen genutzt. Stolz ist das Haus auch auf das restaurierte Konzertfoyer, das seine prächtigen Pforten für Kammer- und Salonmusik, Lesungen wie Matineen öffnet und gern für geschäftliche oder private Begegnungen in einem stilvollen Rahmen gebucht wird.

Malerisch am Pfaffenteich gelegen verfügt das Staatstheater am Standort Schwerin über zwei weitere Spielstätten: das E-Werk und das E-Werk-Studio. Der historische E-Werk-Bau beherbergt eine Bühne mit 100 Plätzen. Im E-Werk-Studio wird gemeinsam das Nicht-Fertige, Spontane und Abwegige erforscht. Was unter den Nägeln brennt, wird auf die Bühne gebracht und rund 60 Zuschauern präsentiert.

Am Standort Parchim werden die Theatergaststätte und der Malsaal sowie der Große Saal der Stadthalle Parchim bespielt. Zukünftig wird es in Parchim mit der zur „Kulturmühle“ werdenden Eldemühle ein völlig neues und modernes Stammhaus für die Fritz-Reuter-Bühne und das Junge Staatstheater geben.