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Foto von Alejandro Quintana

Alejandro Quintana

 

Inszenierung

Alejandro Quintana wurde 1951 in Chile geboren. Er studierte Schauspielkunst in Santiago de Chile und emigrierte 1973 in die DDR. Von 1974 bis 1981 war er Schauspieler und Regisseur am Volkstheater Rostock und Schauspieldozent an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Als Regisseur arbeitete er zunächst am Berliner Theater der Freundschaft, bevor er für zehn Jahre an das Berliner Ensemble wechselte und nebenbei ein Studium am Berliner Regieinstitut absolvierte. Von 1993 bis 1998 war er Regisseur am Staatstheater Cottbus, von 1998 bis 2000 Schauspieldirektor am Volkstheater Rostock, von 2000 bis 2003 Oberspielleiter am Staatstheater Cottbus und von 2008 bis 2016 Schauspieldirektor am Theater Heilbronn. Darüber hinaus arbeitete er als freier Regisseur u. a. in Chemnitz, Rudolstadt, Stuttgart, Halle, Esslingen, Senftenberg, Schwerin und Rostock sowie in Schweden, den USA und Chile.

1985 erhielt Quintana den Regiepreis der Berliner Kritiker und 1986 den Kulturpreis der DDR. Er arbeitete ferner als Film-Regisseur. Für das Fernsehen inszenierte er Die Bestie nach einer Erzählung Brechts. Dafür erhielt er den Regiepreis beim Europäischen Fernsehfestival in Plowdiw. Außerdem war er der Regisseur der ZDF-Fernsehserie Karfunkel, für die er ebenfalls zwei Preise erhielt.

Mit Edmond Rostands romantischer Komödie CYRANO DE BERGERAC, die unter dem Himmel Schwerins als Teil der SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2019 im Schlossinnenhof aufgeführt wird, kehrt Alejandro Quintana ans Mecklenburgische Staatstheater zurück.

Henrike Engel

 

Ausstattung

Henrike Engel wurde 1962  in Duisburg geboren. Nach einem Kostümdesignstudium an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg folgten Bühnenbildassistenzen am Schauspiel Bonn und am Schauspiel Frankfurt. Seit dieser Zeit ist sie durchgehend als Bühnen- und Kostümbildnerin an vielen Häusern im deutschsprachigen Raum tätig, darunter Hamburg, Bremen, Frankfurt, Wiesbaden, Düsseldorf, Bochum, Essen, Halle, Leipzig, Wien und Zürich. Es bestehen langjährige Arbeitsverbindungen u. a. mit den Regisseurinnen und Regisseuren Karin Henkel, Jessica Steinke, Philippe Besson und Tilman Gersch. Am Landestheater Rudolstadt entwarf war sie Bühne und Kostüme für Alejandro Quintanas Inszenierungen von Bulgakovs DER MEISTER UND MARGARITA und HASE, HASE.

In Schwerin entwarf sie bereits die Ausstattung für DIE ORESTIE (Inszenierung Tilman Gersch) im Großen Haus. Für CYRANO DE BERGERAC entwirft sie bei den SCHLOSSFESTSPIELEN SCHWERIN 2019 die Bühne und die Kostüme.

Foto von Jenny Flügge

Jenny Flügge

Dramaturgie Schauspiel 

Dramaturgie

Telefon: 0385 53 00-142
E-mail: Fluegge@mecklenburgisches-staatstheater.de

Jenny Flügge, geboren 1977, studierte in Frankfurt am Main Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Amerikanistik und war Mitbegründerin des japanischen Filmfestivals Nippon Connection. Nach Assistenzen an der Oper Frankfurt und bei spielzeiteuropa (Berliner Festspiele) war sie am Staatsschauspiel Dresden als Regieassistentin beschäftigt. Von 2009 bis 2011 war sie am Theater Heidelberg die Organisatorin des Heidelberger Stückemarkts und künstlerische Produktionsleiterin von „Familienbande“, einer zweijährigen Theaterpartnerschaft mit dem Teatron Beit Lessin, Tel Aviv. Am Staatstheater Karlsruhe betreute sie 2011/2012 u. a. eine Gastspielreihe, die Europäischen Kulturtage, die Händel Festspiele, ein Dramatikerfestival sowie ein Stadtprojekt. In der Spielzeit 2012/2013 arbeitete sie als freie Produktionsleiterin u. a. in Wien, an der Jungen Oper Stuttgart und am Stadttheater Bremerhaven. 2014 wechselte sie als künstlerische Produktionsleiterin zum Kunstfest Weimar, wo sie u. a. mit Rimini Protokoll, matthaei & konsorten, Mats Staub und Robert Schuster Projekte realisierte.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Jenny Flügge als Schauspieldramaturgin in Schwerin engagiert. 

Foto von Nina Steinhilber

Nina Steinhilber

Leitende Dramaturgin Schauspiel 

Dramaturgie

Telefon: 0385 53 00-143
E-mail: Steinhilber@mecklenburgisches-staatstheater.de

Nina Steinhilber studierte Germanistik, Anglistik und Geschichte in Frankfurt am Main und war anschließend als Pressereferentin für die in Frankfurt gegründete Kinothek Asta Nielsen e. V. tätig. Von 2003 bis 2006 war sie unter Elisabeth Schweeger als künstlerische Produktionsleiterin und Dramaturgieassistentin am Schauspiel Frankfurt engagiert. Während dieser Zeit assistierte sie bei Alvis Hermanis, betreute als Produktionsleiterin Projekte von Matthias von Hartz und Carmen Brucic und als Dramaturgin Arbeiten u. a. von Simon Solberg, Jan Neumann, Armin Petras, Florian von Hoermann und Martin Nimz. Es folgten Engagements als Dramaturgin am Staatsschauspiel Dresden (2006 bis 2009), unter Peter Spuhler am Theater Heidelberg sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe (2009 bis 2013) und zuletzt am Theater Bonn (2013 bis 2016). In dieser Zeit arbeitete sie z. B. mit den Regisseur/innen Yael Ronen, Nina Gühlstorff, Martin Nimz, Sarantos Zervoulakos, Tomas Schweigen, Sebastian Schug, Patrick Wengenroth, Alice Buddeberg, Sebastian Kreyer, Mirja Biel, Katja Wolff und Bernhard Mikeska.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Nina Steinhilber leitende Schauspieldramaturgin am Mecklenburgischen Staatstheater. 

Klaus Figge

 

Fechtchoreografie